Die Bahnen

Die herrliche Anlage des Golf Club Hof Berg befindet sich mitten im Herzen von Nordfriesland. Zwischen Nord- und Ostsee, direkt an der dänischen Grenze gelegen. Der Golfplatz ist über die B 199 zwischen Flensburg und Leck bequem zu erreichen. Aber auch über die BAB 7 ist der Platz für Anreisende aus weiterer Entfernung sehr gut erreichbar.

 
Der Golfplatz ist gekennzeichnet durch die für Schleswig-Holstein typische Knicklandschaft. Gelegen auf einem ehemaligen Bauerngut, direkt am Langenberger Forst, entstand unter Einbeziehung der charakteristischen Landschaftsform ein interessant zu spielender Golfplatz. Das Gelände ist eben und durchzogen von Wassergräben. Ein Bestand alter stattlicher Bäume sowie kleiner waldartiger Baumgruppen kennzeichnen die Charakteristik der Spielbahnen. Hierdurch entsteht der Eindruck eines bereits seit Jahrzehnten bestehenden Platzes. Tatsächlich wurde der Golf Club Hof Berg 1993 gegründet, der eigentliche Spielbetrieb startete 1997. Die Spielbahnen begrenzenden An-pflanzungen orientieren sich in Form und Anlage an den vorhandenen Knicks. Mit einer Anzahl kleiner Teiche vermitteln sie den Eindruck eines für diese Gegend typischen Landschaftsbildes.
 
Aber Vorsicht – der Schein trügt. Der Platz ist zwar weitestgehend sehr flach, jedoch auch Profis freuen sich über jedes erfolgreiche Kurzspiel auf dem Grün. Warum? Die Grüns sind teils mit einem interessanten Profil versehen. Dieser Par 73 Meisterschaftsplatz stellt eine Herausforderung für Spielerinnen und Spieler aller Handicap-Klassen dar.
 
Herren 5.953 m
CR 71,6/Slope 137
 
Damen 5.121 m
CR 73.1/Slope 133

Bahn 1

Die Runde beginnt vor allem vom Herrenabschlag äußerst interessant. Eine große Eiche zwingt die

Spieler zu einem guten ersten Schlag.

Das Grün wird vor allem durch den Graben vor dem Grün verteidigt, der eine flache Annäherung quasi

unmöglich macht.


Bahn 2

Das einfachste Loch auf unserem Platz spielt sich

nicht immer so leicht wie es aussieht. Häufig ist hier Gegenwind und ein Grüntreffer ist dann ein wirklich großer Erfolg.


Bahn 3

Mit der 3 wartet eine schwierige Bahn. Der auch hier häufige Gegenwind lässt die Bahn schnell für viele

zu einem Par 5 werden. Zumal das Grün mit seinen 

zwei Plateaus schwer anzuspielen ist.


Bahn 4

Die 4 ist das letzte Par 5 für die ersten 9 Löcher. Der Schlag ins Grün sollte gut vorbereitet und weit

genug rechts platziert werden, damit das Grün ungestört angespielt werden kann. Ansonsten

warten hohe Bäume darauf den Ball abzufangen.


Bahn 5

Für gute Spieler ist die 5 ein "Birdie-Loch". Lediglich

die Ausgrenze, die sich im kompletten Verlauf der

Bahn links befindet, könnte kritisch werden.


Bahn 6

Einfach geradeaus. Unser 6. Loch braucht "nur"

gerade Schläge, um einigermaßen gut gespielt zu werden. Der Fairwaybunker ist für Longhitter kein Hindernis. Am Grün warten zwei weitere Bunker.


Bahn 7

Dieses Par 3 hat ein onduliertes Grün und wird von einem großen Bunker vor dem Grün verteidigt.

Auch hier will der Wind richtig eingeschätzt werden, damit der Ball auf dem Grün oder gar nah an der

Fahne liegen bleibt.


Bahn 8

Unser 8. Loch ist laut Rating das schwerste Loch

auf den ersten 9 Löchern. Mit dem Abschlag gilt es, hinter die erste Baumreihe zu schlagen. Um das

Grün zu erreichen, schlagen die meisten Spieler diagonal über die zweite Baumreihe. Wer nicht

die nötige Höhe mit seinen Schlägen hat,

probiert es zumeist eher im "Hit & Hope"-Modus

durch die Bäume.


Bahn 9

Geradeaus auf das Clubhaus zu. Noch einmal eine

gute Möglichkeit für "Birdie-Jäger". Aber Achtung,

die Ausgrenze auf der linken Seite zieht sich die gesamte Spielbahn entlang. Wenn Ihr Ball nach

einem Hook im Wald verschwindet und wenig

später doch auf dem Fairway liegt, haben Sie

einen "Dressel" geschlagen. Die meisten

Mitglieder können erklären, was es damit auf sich

hat ;-)


Auch beim Auftakt auf die zweiten 9 Löcher

dominiert der Baumbestand. Flachen Schlägen

bleibt nur der schmale Weg über den Graben. In

der Regel schlagen die Spieler jedoch über

die Bäume rüber.


Die 11 ist unser kürzestes Loch. Steht die Fahne vorne,

ist es für gute Spieler oft nur ein Wedge.

Dennoch ist ein sehr präziser Schlag gefordert,

um nicht im einen der Bunker zu landen.


Die 12 ist nicht nur wegen der Länge das schwerste Loch. Es geht noch immer Richtung Westen, sodass

hier häufig Gegenwind herrscht. Bei ruhigem Wetter können Longhitter über den ersten Teich schlagen. Ansonsten wartet links eine Ausgrenze und rechts später der große Teich mit unserem Hexenhaus auf

der Insel.


Das zweite Par 5 in Folge wird etwas leichter,

dennoch werden 2 gute Schläge benötigt, um eine

gute Ausgangslage für den Schlag ins Grün zu

haben. Vom Abschlag lauert links Wasser und

wer einen Slice spielt braucht rechts im Rough

machmal Glück, um seinen Ball wiederzufinden.

Der diagonale Schlag durch die Gasse fordert

höchste Konzentration.


Ein guter Abschlag ist hier die halbe Miete und eine defensive Taktik zahlt sich oft aus. Zu oft landen ungenaue Drives rechts im Wald oder links

in der kleinen Baumgruppe.


Dieses leichte Dogleg nach links wird oft wieder in

den Wind gespielt. Das etwas trichterförmig

angelegte Grün sorgt entweder für einen leichten bergauf Putt oder aber für einen schweren Putt

mit viel Break.


Die 16. Bahn wurde ein wenig verändert. Das Video beginnt beim weißen Abschlag. Dort lag vorher

auch der gelbe Abschlag. Dieser wurde inzwischen etwas vorverlegt, sodass gute Spieler hier ganz klar

ein Birdie spielen möchten. Das Grün ist nämlich

mit zwei guten Schlägen durchaus gut zu

erreichen. Nach dem Abschlag gibt es ein

Dogleg nach links.


Es ist fast geschafft. Die 17 kann durchaus für Entspannung sorgen. Wer das Fairway trifft, hat

keinen weiten Weg mehr zum Grün. Der Graben

liegt in der Regel weit genug entfernt und kommt

nur bei äußerst "unglücklichen" Schlägen ins Spiel.


Unser letztes Loch ist nicht sonderlich lang.

Dennoch recht anspruchsvoll. Zwei gute Schläge werden hier benötigt, wobei besonders der

Abschlag gut platziert werden sollte. Dann ist es

für gute Spieler nur noch ein kurzes Eisen oder gar

ein Wedge ins Grün. Achtung: Beim Verlassen des

Grüns bitte den regulären Weg hinter dem Grün verwenden (nicht über die Bahn 10 zum Clubhaus gehen) und dann wartet auch schon ein kühles oder heißes Getränk.